Donnerstag, 04. Juli 2019

Stadt baut eigenes, kostenloses WLAN-Netz auf

Wer im Stadtgebiet Friedrichshafen bisher ein freies WLAN nutzen wollte, konnte das beispielsweise über etwa 20 Telekom-Hotspots tun, die Teil des T-City-Projekts waren. Bisher war der kostenfreie Zugang aber nur für eine Stunde kostenfrei.

Die Stadtverwaltung baut jetzt gemeinsam mit dem Projektpartner und regionalen Telekommunikationsanbieter TeleData ein eigenes WLAN-Netz auf. Damit soll ein möglichst flächendeckendes Netz entstehen – für die Nutzer unbegrenzt und kostenlos.

Als erste WLAN-Standorte wurden im Winter der Romanshorner Platz für die Eisbahn-Besucher und der Buchhornplatz für die Besucher der Bodensee-Weihnacht freigeschaltet. Es folgten das Frei- und Seebad Fischbach, das Strandbad und das Sportbad. An den einzelnen Standorten werden derzeit bis zu 700 Anmeldungen pro Tag verzeichnet. „Die Pilotphase brachte ein sehr gutes Ergebnis: Die Technik läuft stabil, das Angebot wird angenommen“ sagt Oberbürgermeister Andreas Brand. Das WLAN mit der Bezeichnung „freekey Friedrichshafen“ hat einen Jugendschutzfilter, der laufend geprüft und aktualisiert wird. „Uns ist ein WLAN-Netz wichtig, auf das sich die Nutzerinnen und Nutzer verlassen können – und zwar in jeder Hinsicht“, betont Brand.

Derzeit laufen die Planungen und der Ausbau der weiteren WLAN-Standorte: Bei den Parkhäusern sollen die Ein- und Ausfahrtsbereiche und die Aufgänge versorgt werden, Promenade, Uferpark und Musikmuschel sind ebenso auf dem Plan wie der restliche Innenstadtbereich mit Moleturm, Karlstraße und Wilhelmstraße sowie der Bereich rund ums Zeppelin Museum mit Ticketschalter Katamaran, Rathaus und Adenauerplatz. In der nördlichen Innenstadt wird das WLAN im Technischen Rathaus sowie im Charlottenhof zwischen Sparkasse und vhs aufgebaut. Außerdem geplant sind Tourist-Info, Stadtbahnhof, Franziskusplatz, Campingplatz Fischbach und Freizeitgelände Manzell sowie der Bereich Zeppelin Hangar.

Da das Projekt gut angelaufen ist, plant die Stadtverwaltung bereits den weiteren Ausbau und prüft Standorte, die bisher nicht geplant waren.